Der Arbeitskreis Fotografie trifft sich einmal im Monat, jeden letzten Donnerstag ab 19 Uhr. Unser Vereinsraum ist aktuell im Mehrgenerationenhaus “Alte Feuerwehr” am Nicolaiplatz 5 im Stadtzentrum von Grimma.

Interessierte melden sich bitte im Vorfeld bei unserem künstlerischen Leiter Thomas Kube an.

Kunst- und Fotoverein Grimma e.V.

Arbeitskreis Fotografie

(hervorgegangen aus dem Fotoklub Grimma)

Als sich im Mai 1964 der Fotoklub Grimma gründete, ahnte wohl noch keiner, dass dieser Verein eine große Zukunft vor sich hatte. Gründungsmitglied war der Leiter des Kulturhauses Grimma, der damals 24-jahrige Gerhard Weber. Der gebürtige Berliner ist bis heute dem Verein treu geblieben, steht ihm von Anfang an als künstlerischer Leiter vor. Gerhard Weber (AFIAP), der zum Diplomfotografen und Fotodesigner avancierte, prägte all die Jahre lang die Arbeit des Fotoklubs. Schon die erste Ausstellung des damals noch jungen Fotoklubs hatte beachtliches Niveau. Erste größere Aktion der “Kreisarbeitsgemeinschaft Fotografie”, wie sie sich nannte, war ein Foto-Cocktail am 11. Juli 1964. Gesucht war das “Fräulein Titelbild”! “Nichts anderes als die heutigen Miss-Wahlen”, erinnert sich Weber. “Doch das durften wir nicht sagen, wäre ja imperialistische Propaganda gewesen und hätte unser Aus bedeuten können.” Wichtig waren den Vereinsmitgliedern nicht nur gute Fotos und Ausstellungen. Auch das gemütliche Beisammensein sollte nicht zu kurz kommen. Besonders die Zusammenarbeit zwischen Fotoklub und der Heimatzeitung Rundblick hebt Weber immer wieder hervor.

“Wir waren ein tolles Team und haben uns auch gut ergänzt.”
Der Rundblick konnte gute Fotos veröffentlichen, und wir hatten immer beste Präsentationsmöglichkeiten. 1972 wurde der Klub als “hervorragendes Volkskunstkollektiv” ausgezeichnet. Zahlreiche Episoden in den 1970er Jahren machten diese Zeit für die damaligen Mitglieder unvergesslich: der erste Fernsehauftritt des Fotoklubs in der Serie “Greif zur KAMERA” beispielsweise oder die Fahrt im überfüllten Liegewagen nach Krakow zu einer damals weltberühmten Aktfotoausstellung. Später folgte die Ausstellung zum 30. Jahrestag der DDR. Thema: “Genossen”. “Eine gelogene bildnerische Schönheit, für die wir uns heute schämen sollten”, sagte Weber rückblickend. “Obwohl die Fotos technisch perfekt waren, zeigten sie nicht die Wahrheit, sondern waren dem Tenor, die Partei hat immer Recht, untergeordnet.”

“In den 1960er Jahren”, stellt Weber heute fest, “haben wir brave Amateurfotografie betrieben. In den 70er Jahren hingegen sind wir alle der Agitationsfotografie verfallen. In der 80er Jahren änderten wir dann unseren Stil. Wir fingen an, Fotos von der Realität im Sozialismus zu machen und nicht die geforderte Schönmalerei.” Beeindruckende Arbeiten entstanden. “Die Dorfgeschichte von Dürrweitzschen” zum Beispiel, wo man versuchte, alle Dorfbewohner auf ein Bild zu bekommen. Die Dürrweitzschen-Ausstellung bekam bei den Arbeiterfestspielen eine Goldmedaille.

Mitte der 1980er Jahre gab es eine Trendwende im Verein. Die progressiven Fotografen taten sich zusammen. Man begann die ernüchternde Wirklichkeit der DDR im Bild festzuhalten. Als Pendant zu den Malchower Farbdiatagen konnte der Fotoklub Grimma vier erfolgreiche Colditzer Farbdiatage verwirklichen.

Im September 1990 stellte das Kulturhaus Grimma seine Arbeit ein. Damit war auch die Tätigkeit des Fotoklubs beendet. Doch einige verbliebene Mitglieder gründeten bereits am 21. September den heutigen Kunst- und Fotoverein Grimma e.V. Das war allerdings nur möglich durch die Zusammenlegung des früheren Zeichenzirkels Grimma und des Fotoklubs Grimma, weil eine Mindestanzahl an Mitgliedern zur Gründung eines Vereins nach neuem (jetzt) bundesdeutschem Recht erforderlich war.

Erst 1993 kam endlich wieder eine neue Ausstellung in die Öffentlichkeit.

Gegenwärtig füllen 28 Fotografinnen und Fotografen zwischen 29 und 76 Jahren die Mitgliederliste. Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen sie sich ab 19 Uhr im “Mehrgenerationenhaus Grimma” am Nicolaiplatz 5. Auch die Aktivitäten und öffentlichen Präsentationen nahmen ab Mitte der 90er Jahre wieder zu.

Neben zahlreichen Personalausstellungen sind hier besonders vier Akt-Workshops und die Arbeit an der Fotoausstellung “Leben im PEP” (Einkaufscenter) zu nennen. Mit der Sparkasse Muldental fand der Fotoverein Grimma zudem einen Partner, der größere Projekte möglich machte. Die Muldental-Fotoschau wurde geboren. Mittlerweile sind zehn Veranstaltungen dieser Art mit hohen Teilnehmerzahlen zu einer festen Größe in der Kulturlandschaft des Muldentalkreises geworden. Größtes Vorhaben der Mitglieder des Fotovereins, die nicht nur aus der Kreisstadt Grimma, sondern auch aus Colditz, Hartha, Leipzig, Naunhof, Riesa und Wurzen kommen, sind aber die Colditzer Farbdiatage, nunmehr als Sächsische Farbdiatage bezeichnet. Nach dem erfolgreichen Comeback im Oktober 1999 sollte diese Tradition fortgesetzt werden. Im Oktober 2001 gab es eine weitere Veranstaltung, die erstmals nach der Wende wieder über zwei Tage ablief. Mit fast 60 Teilnehmern aus drei Bundesländern und Berlin waren die Gastgeber durchaus zufrieden. Die Sächsischen Farbdiatage 2003 fanden dann erstmals mit Unterstützung durch den Deutschen Verband für Fotografie (DVF) in Colditz statt. Nun nahmen schon fast 90 Fotofreunde daran teil. Erstmalig auch Fotografen aus westlichen Bundesländern. Auch die Farbdiatage 2005 und 2007 fanden bei den Fotofreunden aus ganz Deutschland nochmal großen Zuspruch. Dennoch machte sich deutlich bemerkbar, dass die Digitalfotografie auf dem Vormarsch ist und immer weniger Hobbyfotografen analog arbeiten und somit auch kaum noch Diafilme belichtet werden. Deshalb entschlossen wir uns, die Sächsischen Farbdiatage mit der Veranstaltung im Oktober 2007 aus dem Programm zu nehmen. Es sollte aber weiterhin in dem bekannten zweijährigen Wechselmodus Sächsische Fototage auf Schloss Colditz geben. Und so haben wir im Oktober 2009 unser Tradition fortgesetzt und erneut zehn Fotovereine als Gäste begrüßen können. Und auch im Oktober 2011 fand diese sachsenweit wohl größte Fotoveranstaltung wieder auf Schloss Colditz statt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens vom Arbeitskreis Fotografie wurden die nächsten Sächsischen Fototage ins Jubiläumsjahr 2014 verlegt. Erstmalig im Frühjahr beteiligten sich Ende April 2014 immerhin 15 Fotovereine mit ihren Wettbewerbskollektionen, und etwa 100 Teilnehmer kamen auf Schloss Colditz bzw. zum Ausflug ins Deutsche Fotomuseum nach Markkleeberg.

Einen Monat später bekamen wir zudem den Heimatpreis des Landkreises Leipzig und der Leipziger Volkszeitung als Anerkennung für unsere langjähriges künstlerisches Engagement für alle Muldentaler Kunst- und Fotografieinteressierten. Als krönender Abschluss unseres 50. Vereinsjubiläums haben wir in der Klosterkirche Grimma eine überdimensionale Lichtinstallation in Form eines Mosaikfotos geschaffen. Dieses Light-Art-Picture wird über mehrere Jahre an die beiden Hochwasserkatastrophen von 2002 und 2013 in Grimma erinnern, weil es aus über 1000 Porträtfotos von damaligen Helfern besteht.

Thomas Kube

Künstlerischer Leiter seit 2004

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Rückblick

50 Jahre Fotoverein Grimma e.V.
Im Mai 2014 feierte der Arbeitskreis “Fotografie” des Kunst- und Fotovereins Grimma e.V. seinen 50. Geburtstag.
In den fünf Jahrzehnten seines Bestehens hat sich der Arbeitskreis Fotografie über die Stadt- und Landgrenzen hinweg einen guten Namen gemacht. Er ist fester Bestandteil in der Amateurfotoszene regional und überregional.
Erfolgreiche Teilnahme mit zahlreichen Auszeichnungen, Preisen und Medaillen an lokalen, nationalen und internationalen Wettbewerben und Ausstellungen zeugen von den kreativen Fähigkeiten der Vereinsmitglieder.

Zu den Erfolgen in der Vergangenheit zählen:

  • 2014 – 100 beste Bilder 2013: 8 Annahmen
  • 2014 – Heimatpreis des Landkreises Leipzig und der Leipziger Volkszeitung
  • 2014 – German International DVF-Photocup: 1 Medaille und 2 Urkunden
  • 2014 – Auszeichnung mit der DVF-Verdienstmedaille in Gold
  • 2014 – Sächsische Fototage auf Schloss Colditz: 4. Platz und bestes Einzelfoto des Wettbewerbes
  • 2013 – German International DVF-Photocup: 9. Platz von 42 teilnehmenden Fotoclubs
  • 2013 – 100 beste Bilder 2012: 2 Sonderpreise, 1 Publikumspreis und 11 Annahmen
  • 2013 – 4. Landesfotoschau des DVF in Dresden: 4 Urkunden
  • 2013 – Muldental-Fotoschau: beste Gesamtleistung sowie jeweils 1. Platz S/W und Farbe
  • 2012 – 80. Meisterschaft der DVF-Bundesfotoschau: 1 Medaille, 2 Preise und 17 Annahmen
  • 2012 – 100 beste Bilder 2011: 3 Sonderpreise und 11 Annahmen
  • 2012 – 8. Porträtfotoschau Deutschlands in Dresden: 7 Annahmen
  • 2011 – Sächsische Fototage auf Schloss Colditz: 1. Platz mit bester Wettbewerbskollektion
  • 2011 – Sachsens größte Open-Air-Fotoausstellung “LebensZeiten – Mitten im Land”
  •          – an vier Standorten in und um Grimma von Gerhard Weber
  •          – wurde realisiert mit tatkräftiger Unterstützung vom Fotoverein
  • 2011 – 1. deutscher Fotopreis des DVF geht an unser Ehrenmitglied Gerhard Weber
  • 2011 – 100 beste Bilder 2010: 3 Sonderpreise und 13 Annahmen
  • 2011 – Muldental-Fotoschau: 1 Hauptpreis sowie jeweils 2. und 3. Platz S/W und Farbe
  • 2010 – 100 beste Bilder 2009: Hauptpreis und ein Sonderpreis sowie insgesamt 13 Annahmen
  • 2009 – Sächsische Fototage – 1. Platz Gesamtwertung und drei Sonderpreise
  • 2009 – Muldental-Fotoschau:  2 Hauptpreis- und 5 Sonderpreisträger
  • 2009 – 100 beste Bilder 2008 – 1 Sonderpreis und 6 Annahmen
  • 2008 – Fotowettbewerb des Sächsischen Apothekerverbandes – 12 Annahmen
  • 2008 – 100 beste Bilder 2007 – 1 Sonderpreis und 5 Annahmen
  • 2008 – 6. Porträtfotoschau Deutschlands 1 Preis und 7 Annahmen
  • 2007 – 100 beste Bilder 2006 – 1 Sonderpreis und 6 Annahmen
  • 2007 – Muldental Fotoschau – 4 Preise, 3 Anerkennungen
  • 2006 – DVF-Landesmeisterschaften Sachsen/Sachs/Anhalt/Thüringen – Hauptpreis, 2 Anerkennungen
  • 2006 – 100 beste Bilder 2005 – 1 Preis und 5 Annahmen
  • 2006 – Fotowettbewerb des Sächsischen Apothekerverbandes – 1 Hauptpreis und 1 Sonderpreis
  • 2005 – Sächsische Farbdiatage in Colditz 2005 – 4. Platz von 16 Klubs, 1 Anerkennung
  • 2005 – 100 beste Bilder 2004 – 1 Preis und 5 Annahmen
  • 2005 – Muldental Fotoschau 2005 – 2 Preise
  • 2004 – Porträtfotoschau Dresden – 5 Annahmen – 1 Hauptpreis, 1 Anerkennung
  • 2003 – Sächsische Farbdiatage in Colditz – 1 Einzelpreis
  • 2003 – Landesfotoschau DVF – Sachsen, Sachsen – Anhalt, Thüringen – 1 Medaille, 3 Preise
  • 2003 – Muldental Fotoschau – 6 Einzelpreise
  • 2003 – 100 beste Bilder 2002 – 1 Preis – 4 Annahmen
  • 2002 – Sachsenfotoschau – 2 Preise
  • 2001 – Sächsische Farbdiatage auf Schloss Colditz – Gesamtsieger und 4 Einzelpreise

Brückenschlag – längste Fotoausstellung in Grimma

Im August 2002 wurde die historische Steinbrücke in Grimma, (von Baumeister Pöppelmann 1716/19 erbaut) und die Hängebrücke über die Mulde durch die Wassermassen der Jahrtausendflut zerstört.

Während die Reste der Pöppelmannbrücke bis zum Wiederaufbau im Jahr 2010 noch zerstört in der Mulde standen, ist die Hängebrücke schnell wieder in alter Schönheit restauriert worden. Als “Brückenschlag” sollte die längste Fotoausstellung der Welt an einer Fotoleine einen Bogen zwischen den beiden Brücken herstellen, sie symbolisch miteinander verbinden und ein Zeichen setzen. Die Ausstellung begann an der östlichen Seite der zerstörten Brücke. Von hier aus überspannten die Fotografien mit ihren vielfältigen Themen die Brücke. Die Ausstellung zog sich am westlichen Ufer der Mulde entlang der Promenade, vorbei am Schloss Grimma und dem Gymnasium St. Augustin, bis hin zur ersten Station in die Klosterkirche. Die Fotoschau führte wieder aus der Kirche hinaus zum Heimatmuseum, weiter an der Stadtmauer entlang, vorbei an der Großmühle bis hin zur Hängebrücke unterhalb der Gattersburg. Auch die Hängeseilbrücke wurde überquert und die Ausstellung endete an deren östlichem Ufer im Grimmaer Stadtwald. Die Gesamtlänge betrug rund 2200 Meter, dementsprechend war der Bedarf an Fotoaufnahmen riesengroß. Der bisherige Rekord, aufgestellt von der Gesellschaft für Fotografie im Jahre 2001 auf dem Gelände der ORWO-Filmfabrik Wolfen, stand bei 1650 Meter. Leider wurde unser (eigentlich) neuer Rekord von Guiness Records in London nicht anerkannt, da wir von kleinen Fotos bis zu Riesenpostern alles an Wäscheleinen befestigt hatten. Erst im Nachhinein wurde uns mitgeteilt, dass nur Fotos gleichgroßen Abmaßes für den Rekord zugelassen sind …

Rekordjagd über der Mulde

Grimmaer Kunst- und Fotoverein will zum 40. ins Guinnessbuch

(Zeitungsartikel – Wochenkurier vom Mai 2004)

Grimma/Landkreis. Der Arbeitskreis Fotografie des Kunst- und Fotovereins Grimma e. V. schaut in diesem Jahr auf vier Jahrzehnte Arbeit mit Kamera und Zelluloid zurück. Dies soll gefeiert werden. Und die Muldentaler sind dazu herzlich eingeladen.

Der Muldentalkreis hat die Folgen der Hochwasser-Katastrophe überwunden. Wie besser könnte dies dokumentiert werden als mit dem Unterfangen, ins Guinnessbuch der Rekorde zu gelangen!? Der Arbeitskreis Fotografie des Kunst- und Fotovereins Grimma e. V. hat sich dieses ehrgeizige Ziel auf die Fahnen geschrieben. “Wir wollen für die Muldentaler am 22. Mai eine große Party veranstalten”, kennt Vereins-Sprecher Thomas Kube die Details. “Und den Höhepunkt des Festes soll der Versuch bilden, Aufnahme ins Buch der Rekorde zu finden.”

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich die rund 20 Vereinsmitglieder mächtig ins Zeug legen. Und alle Muldentaler dazu. Denn ohne ihre Unterstützung wirds nichts mit dem Rekord, werden doch an der längsten Foto-Leine, die der Verein vom Grimmaer Stadtwald-Muldeufer über die Pöppelmann-Brücke bis zur Klosterkirche und dann weiter zur Hängebrücke spannen will, tausende Fotos ihren Platz finden. Die Vorgabe, die es zu schlagen gilt, ist nicht von Pappe. Immerhin schaffte es die Gesellschaft für Fotografie Wolfen vor gut drei Jahren, eine 1620 Meter lange Leine mit Fotos zu bestücken. “Das Reglement besagt”, weiß Kube, “dass die Fotos mindestens im Abstand von zehn Zentimeter platziert sein müssen. Nimmt man die von uns geplante Strecke von 1.800 bis 2.000 Metern zur Grundlage, dann müssen die Muldentaler schon ganz gehörig ihre Foto-Alben plündern.”
Der Verein wird es ihnen jedoch am 22. Mai 2004 danken. Denn rund um den Rekordversuch will er ein üppiges Rahmenprogramm auf die Beine stellen. So wird sich etwa das Grimmaer Muldeufer in eine Kunst-Meile verwandeln, auf der sich die malende Fraktion des Kunst- und Fotovereins über die Schultern schauen lässt, und die Klosterkirche in ein Atelier, in dem sich Foto-Profis und -amateure ein Stelldichein geben. Und zum Abschluss der Party wird Drogist “Schorsch” Dornig den Muldentaler Nachthimmel mit einem Barockfeuerwerk zum leuchten bringen.
Bei aller Rekordjagd und Partystimmung hat der Verein jedoch auch die ernsten Dinge des Lebens nicht aus den Augen verloren. “Dass die Fotoleine über die Pöppelmannbrücke gespannt wird, kommt nicht von ungefähr”, so Kube. “Vielmehr wollen wir auf diese Weise die Brückenreste symbolisch zusammenführen und das Bauwerk wieder ins Gespräch bringen.”

R. Dietze